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Die Haute-Saône entdecken, im Rhythmus der Langsamkeit

  • Autorenbild: Arlette Pinggera
    Arlette Pinggera
  • 10. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Die Haute-Saône entdecken heißt, einen Ort zu hören, bevor man ihn sieht.

Und manchmal braucht es dazu weniger Augen und mehr Zeit. Vielleicht sogar ein bisschen Stille. Nicht die grosse. Eher die kleine, freundliche. Die, die auf leisen Sohlen kommt und sagt: "Schau nochmal hin."


So beginnen alle Geschichten auf diesem Blog. Mit einem zweiten Blick. Mit einem langsamen Schritt. Mit der zärtlichen Erkenntnis, dass Schönheit nicht ruft. Sie flüstert.


Die Haute-Saône ist kein Ort, der sich in den Vordergrund drängt. Kein Postkarten-Departement, kein Spektakel. Sie ist eher wie eine vergessene Melodie, die man plötzlich wiedererkennt. Ein stiller Schatz, mit Moos an den Rändern. Eine Landschaft, die nichts will und genau deshalb berührt.


Hier stehen Häuser, die Charakter haben. Sie knarren nicht, sie sprechen. Nicht immer laut, aber immer deutlich. Sie tragen Spuren, Falten, Würde. Und wer sie einrichten will, muss zuhören können. Denn alte Häuser antworten nicht auf Trends, sie antworten auf Haltung.


Dieser Blog ist eine Einladung; zu Reisen, ohne Eile. Zu Staunen, ohne Plan. Zu Gestalten, mit Gefühl. Er ist eine Liebeserkläruung an Räume, die leben und an Wege, die nicht ausgeschildert sind. An Geschichten, die in Mauern wohnen und an Ausflüge, die nicht unbedingt zu Highlights führen, aber vielleicht zum Lieblingslicht auf einem Feldweg bei

Rupt-sur-Saône.


Und natürlich gibt es Empfehlungen: Orte, Häuser, Begegnungen, vielleicht auch eine Katze oder zwei. Aber keine Sorge, es wird keine Liste. Eher ein gedeckter Tisch. Du darfst Platz nehmen, oder auch einfach weitergehen.

Und ja, manchmal darf geschmunzelt werden. Wenn wilde Säue durch die Bäume rasen und

wenn das Wetter, wieder einmal ein vollständiges Theaterstück aufführt. Oder wenn jemand im Dorf erzählt, die Feen von Châtillon hätten noch immer ein Auge auf die Dinge und man sich nicht ganz sicher ist, ob man lieber lachen oder leise nicken möchte.


Dieser Blog ist ein Spaziergang. Mit einem Fuchs vielleicht. Und ganz sicher mit offenen Augen für das, was sonst so leicht übersehen wird.

Bienvenue in der stillen Schönheit.


À bientôt!




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